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Küchenkräuter: Deko und Gewürz zugleich

Sie werden zu Pesto verarbeitet, würzen Soßen und Suppen und verfeinern Salate oder grüne Smoothies: Küchenkräuter sind sozusagen im Dauereinsatz und darum verdienen sie gewissenhafte Pflege und eine charmante Präsentation. Mit unseren Tipps gelingt Ihnen beides im Handumdrehen – versprochen!

Der Klassiker unter den Aufbewahrungsorten für Küchenkräuter ist sicherlich die Fensterbank. Und der Standort ist auch für viele Küchenkräuter gut geeignet: Hier bekommen sie ausreichend Licht, um gut zu gedeihen, und kommen in diesem „Rahmen“ besonders gut zur Geltung.

Doch es geht auch anders: Wenn Sie zum Beispiel viele verschiedene Kräuter anpflanzen möchten, kann der Platz auf dem Fensterbrett schnell zu eng werden. Weichen Sie also einfach auf mehrere Etagen Kräutergarten aus: Ein hängendes Kräuterregal ist schnell und kostengünstig selbst gebaut. Einfach die gewünschte Anzahl Holzbretter mit Löchern versehen, in die die Kräutertöpfe „eingehängt“ werden können. Am besten eignen sich also Töpfe, die unten schmaler sind als oben. Anschließend noch an allen vier Ecken der Bretter Löcher bohren, durch die ein stabiles Seil geführt werden kann. Knoten im Seil halten die Bretter auf der richtigen Höhe. Wenn Sie den Abstand zwischen den einzelnen Brettern ausreichend groß wählen, können Sie dieses Regal sogar direkt vor das Fenster hängen, so bietet es gleichzeitig eine hübsche Alternative zum gern eingesetzten Küchenrollo als Sichtschutz. Rosmarin, Thymian, Salbei und Oregano mögen ein sonniges Plätzchen und sind darum für diesen Platz besonders gut geeignet.

Kräuter als Wanddekoration

Haben Sie eine noch ungenutzte Wandfläche in Ihrer Küche, gönnen Sie Ihren Küchenkräutern eine extravagante Bühne: Installieren Sie mehrere Teilstücke Regenrinne aus Metall mit den passenden Schellen untereinander an der Wand. Besonders ansprechend wirkt diese Wanddekoration, wenn Sie den Bereich in einer kräftigen Wandfarbe streichen, die die grünen Kräuter noch besser zur Geltung kommen lässt. Rot als Komplementärfarbe wirkt stimmig und doch außergewöhnlich, aber auch Betongrau oder – wenn Sie mutig sind – Schwarz sind reizvolle Alternativen. Wählen Sie für diese Küchendeko Kräuter wie Petersilie, Liebstöckel, Schnittlauch und Basilikum, die auch an eher schattigen Standorten gut gedeihen. Bei dieser Art der Kräuteraufbewahrung bietet es sich an, die Pflanzen in ihren Plastiktöpfchen zu belassen und sie anstatt zu gießen regelmäßig in der Spüle in Wasser zu stellen, bis der Erdballen gut durchnässt ist. So kann sich keine Staunässe bilden.

Individuelle Töpfe für Küchenkräuter finden

Doch auch wenn Sie Ihre Küchenkräuter auf der Fensterbank aufbewahren möchten, gibt es einige Ideen für eine gebührende Inszenierung, nämlich mit geschmackvoll auf die übrige Kücheneinrichtung abgestimmten Übertöpfen. Da die Gewächse allesamt keine Staunässe vertragen, ist ein ausreichend großes Loch auf der Topfunterseite ein Muss. So kann das Gießwasser gut abfließen und die Kräuter gedeihen üppig. Ansonsten haben Sie bei der Wahl der Pflanzgefäße allerdings freie Hand – je unkonventioneller, desto besser, sind doch die Kräuter an sich eher schlichte Dekoelemente.

Das metallische Glänzen von Konservendosen zum Beispiel stellt einen aufregenden Kontrast dar zum satten Grün der Pflanzen, außerdem wirkt der Stilbruch zwischen natürlich und industriell modern und zeitlos. Suchen Sie ausreichend große Dosen aus und reinigen Sie sie gründlich. Fertig ist der Übertopf für Ihre Kräuter!

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Weiße Übertöpfe verwandeln sich in Unikate

Schlichte weiße Keramikübertöpfe erhalten ein stylisches Upgrade mit lustigen Sprüchen, die Sie ganz einfach mit einem speziellen Keramikfilzstift, am besten in Schwarz für einen cleanen Look, daraufschreiben können. Überlegen Sie, welches Zitat gut zum Thema „Pflanzen“ allgemein oder „Kräuter“ passen könnte. Ein Basilikum mit der Aufschrift „I will survive“ wird garantiert für ein Schmunzeln bei Ihren Gästen sorgen, ebenso „All you need is love … and water, please!“ auf dem Rosmarintopf. Sie können aber selbstverständlich auch einfach nur die Kräutersorte auf die Töpfe schreiben, in großen schwarzen Lettern wirkt das modern, verschnörkelte Schriftzüge passen gut zum Landhausstil.

Absolut im Trend liegen Gesichter, die ebenfalls mit schwarzem Filzstift mit simplen Linien auf die Töpfe gemalt werden. Platzieren Sie anschließend Basilikum, Rosmarin, Oregano und Co. im Topf, wirken die Gewächse wie die „Frisur“ zum Gesicht. Ein Tipp für kleine Kinder: Säen Sie gemeinsam Kresse in einem mit Gesicht bemalten Töpfchen aus. Das gesunde Kraut wächst sehr schnell, sodass die Kleinen täglich einen Fortschritt sehen können. Ist die Kresse groß genug gewachsen, können „die Haare geschnitten werden“ – und ab damit aufs Butterbrot!

Küchenkräuter kaufen und pflegen

Qualität fängt bereits beim Einkauf an. Wählen Sie anstatt der häufig nicht sehr langlebigen Supermarktkräuter, die meist in zu kleinen Töpfen und schon leicht faulig verkauft werden, besser Kräuter aus dem Fachhandel. Gärtnereien bieten eine große Auswahl Kräuter an, auch außergewöhnlichere, wie zum Beispiel Currykraut. Dazu können Sie sich direkt beim Fachpersonal über die richtige Pflege und den optimalen Standort informieren.

Auch bei der Ernte gibt es einiges zu beachten: So brauchen immergrüne Sträucher wie Thymian, Salbei oder Rosmarin den regelmäßigen Schnitt, um sich besser verzweigen und damit buschiger nachwachsen zu können. Von einjährigen Kräutern, zum Beispiel Schnittlauch, Petersilie und Dill sollten Sie immer nur so viel wie gerade benötigt ernten. Die Pflanzen brauchen dann wieder ausreichend Zeit zum Nachwachsen.

Kräuterwürfel für den Vorrat

Küchenkräuter schmecken frisch am besten, Sie können sich aber auch einen Vorrat anlegen, sollten Sie einmal nicht das passende Gewürz zur Hand haben. Ernten Sie dafür die Kräuter und frieren Sie sie portionsweise ein. Besonders einfach geht das mit einer Eiswürfelform, in die Sie zuerst die Kräuter geben und die einzelnen Abteile dann mit Speiseöl auffüllen. So können Sie die Kräuterwürfel später ganz einfach in Suppen oder Soßen zugeben, ohne diese zu verwässern.

TOP 10 – die beliebtesten Küchenkräuter

  • Basilikum: Schmeckt zu Tomate und Mozzarella, auf Pizza, in Tomatensoße oder als Pesto
  • Schnittlauch: Schmeckt zu Kartoffelsalat oder Pellkartoffeln, auf dem Frischkäsebrot, zu Rührei
  • Petersilie: Schmeckt zu grünem Salat, Kartoffeln und in Suppen
  • Rosmarin: Schmeckt zu Bratkartoffeln, Fisch, Geflügel oder Wild
  • Oregano: Schmeckt auf Pizza, zu Hackfleisch
  • Thymian: Schmeckt zu Gemüse, Fisch und Fleisch
  • Dill: Schmeckt zu Hering und Lachs, im Quark oder zu Eiern mit Senfsoße
  • Salbei: Schmeckt zu Pasta, klassisch mit Kalbfleisch als Saltimbocca
  • Pfefferminze: Schmeckt in Cocktails, als Tee, in Taboulé
  • Kresse: Schmeckt als Salattopping und auf dem Butterbrot

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