Edelstahl-Arbeitsplatte in der Küche

So reinigen und pflegen Sie Küchen aus Edelstahl

Von der Blende der Haushaltsgeräte über die Dunstabzugshaube und den Kühlschrank bis zur gesamten Küchenfront – Edelstahl ist in unseren Küchen schon seit Jahren beliebt. Das Material überzeugt mit einem klaren, eleganten Design. Zudem ist es hygienisch und sehr beständig. Tückisch nur: Auf der Oberfläche sieht man jeden Fingerabdruck, Wasserfleck und Fettspritzer. Im schlechtesten Fall führt falsches Putzen zu Schlieren und Kratzern. Damit Sie lange Freude an Ihren Geräten, Arbeitsplatten und Küchenfronten haben, gibt es hier die wichtigsten Tipps zum Reinigen und Pflegen von Edelstahl.

Mit klarem Wasser gegen Fingerabdrücke

Edelstahlgeräte und -küchen wirken exklusiv und modern. Gerade in Kombination mit schwarzen oder dunkelgrauen Küchenfronten sieht das Material sehr stylisch aus. Doch der schicke Eindruck wird durch Fettflecken und Fingerabdrücke schnell getrübt. Zum Glück lassen sich solche Gebrauchsspuren häufig mit klarem Wasser und einem weichen Tuch ganz einfach beseitigen. Auch leicht angefeuchtete Mikrofasertücher sind perfekt dafür geeignet.

Sind die Flecken hartnäckiger, kann etwas Spülmittel im Wischwasser helfen. Wischen Sie die Edelstahlfläche mit heißem Wasser nach und reiben Sie sie vorsichtig trocken, das verhindert Streifen und Schlieren auf der Oberfläche. Zum Trockenwischen sind Papiertücher gut geeignet.

Ist die Oberfläche hochglanzpoliert, können Sie sie auch mit einem chloridfreien Glasreiniger putzen, erklärt die Informationsstelle Edelstahl Rostfrei (ISER), ein Zusammenschluss von Händlern und Herstellern. Übrigens: Laut ISER sind Fingerabdrücke auf Edelstahlgeräten nach wenigen Reinigungsvorgängen meist kein Problem mehr.

Person reinigt Edelstahl Spüle mit Schwamm © Budimir Jevtic/Fotolia

Matte Edelstahl-Oberflächen benötigen Extra-Pflege

Fronten von Küchengeräten sind häufig auch aus gebürstetem Edelstahl gearbeitet. Durch Schleifen der Oberfläche beim Herstellungsprozess entsteht die typisch matte Oberfläche. Um Kratzer auf dem Material zu verhindern, müssen Sie darauf achten, nur in Schliffrichtung zu putzen. Selbst mit einem weichen Tuch kann die Oberfläche durch Wischen quer zur Maserung dauerhaft beschädigt werden.

Bei hartnäckigen Flecken, zum Beispiel Verfärbungen durch Tee oder Fettablagerungen in Waschbecken aus Edelstahl, hilft eine haushaltsübliche Reinigungsmilch. In Gegenden mit kalkhaltigem Leitungswasser muss die Oberfläche zudem nach dem Putzen trocken gerieben werden. Um neue Kalkflecken zu vermeiden, sollten Sie nasse Putztücher nicht auf der Edelstahl-Oberfläche liegen lassen. Hartnäckige Kalkablagerungen lassen sich laut der ISER  mit einer 25-prozentigen Essiglösung behandeln. Anschließend mit klarem Wasser abspülen und trocknen.

Von diesen Reinigungsmethoden sollten Sie die Finger lassen

Grundsätzlich vermeiden bei der Reinigung von Edelstahl-Oberflächen sollten Sie scheuernde Putzmittel wie Scheuerpulver oder -milch. Sie verkratzen das Material. Die Edelstahl-Profis raten auch von Scheuerschwämmen oder Stahlwolle ab. Diese könnten rostende Eisenpartikel abgeben und den typischen Selbstschutz der Oberfläche beeinträchtigen.

Rücken Sie Edelstahl zudem nicht mit Desinfektions- und Bleichmittel zu Leibe. Sie sind schädlich für das Material und können es dauerhaft angreifen. Das gilt auch für stark säure-, salz- oder chloridhaltige Reinigungsmittel.

Einen Schutzfilm gegen Flecken aufbauen

Wer seine Edelstahl-Oberflächen dauerhaft vor Fingerspuren und Fettflecken schützen möchte, kann zu Reinigungssprays auf Silikon-Öl-Basis greifen. Diese sind häufig für die Edelstahlreinigung konzipiert und erleichtern die Putzarbeit deutlich. Bestehende Fingerspuren werden mühelos beseitigt und neue verhindert. Je nachdem, wie oft die Oberfläche beansprucht wird, hält die pflegende Schicht einige Tage oder sogar Wochen. Beim Putzen mit Spülmittel wird die leichte Schutzschicht wieder entfernt.

Für dekorative Flächen wie Kühlschrankfronten oder Dunstabzugshauben können Sie auch dickflüssige oder cremige Reinigungs- und Konservierungsmittel verwenden. Sie bilden eine dünne, dauerhafte und schmutzabweisende Hartwachsschicht, die sich auch beim Putzen mit Spülmittellauge nicht auflöst und das Material monatelang schützt. Entfernen lässt sie sich mit Alkohol. Diese Produkte sind aber nicht für Oberflächen geeignet, die direkt mit Lebensmitteln in Berührung kommen.

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