Frau und Kind backen gemeinsam in der Küche © Jacob Lund/Fotolia

Weihnachtsbäckerei: So gelingen feine Butterplätzchen

Wenn der Duft frischgebackener Plätzchen durchs Haus zieht, ist Weihnachten nicht mehr weit. Lassen Sie sich von unseren Back-Tipps inspirieren und probieren Sie das Rezept für feine Butterplätzchen aus. Sie haben nicht viel Zeit und möchten gerne eine köstliche Auswahl an Weihnachtsplätzchen backen? Auch dafür ist der vielseitige Grundteig hervorragend geeignet.

Für Butterplätzchen benötigen Sie nur wenige Küchenutensilien: Ein Nudelholz zum Ausrollen des Teigs, ein paar Ausstechförmchen, Backbleche, Backpapier und für das Verzieren der Plätzchen einen Backpinsel oder eine Spritztülle.

Grundlage für die Butterplätzchen bildet ein süßer Mürbeteig aus Zucker, Butter, Mehl und Ei. Nehmen Sie die Butter und die Eier erst kurz vor dem Backen aus dem Kühlschrank, damit sie nicht zu warm sind. So lassen sie sich besser verarbeiten. 

Butterplätzchen backen © A_Lein/Fotolia

Für das Grundrezept benötigen Sie:

  • 200 Gramm kalte Butter
  • 300 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Zucker oder Puderzucker
  • eine Prise Salz
  • ein Ei

Zubereitung:

Schneiden Sie die kalte Butter in kleine Stückchen. Kneten Sie nun mit der Hand oder einem Rührgerät die Butter mit den restlichen Zutaten rasch zu einem glatten Teig. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und stellen Sie ihn mindestens eine halbe Stunde kalt.

Rollen Sie den Teig portionsweise auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus. Tipp: Wenn der Teig klebrig ist, können Sie ihn auch zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder Backpapier ausrollen.

Stechen Sie mit den Ausstechförmchen Plätzchen aus und legen Sie diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Backen Sie die Plätzchen zehn Minuten bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen. Bei Umluft genügen 160 Grad. Zudem lassen sich mit Heißluft mehrere Bleche – und somit mehr Plätzchen – gleichzeitig backen.

Backöfen mit besonderer Heißlufttechnik

Mit Geräten wie den Sensor-Backöfen der Serie 8 von Bosch backen Sie sogar bis zu vier Bleche gleichzeitig.

Bei dieser 4D Heißluftvariante verteilt sich die warme Luft dank eines speziellen Lüfterrades besonders gleichmäßig im Ofen. Um ein ausgezeichnetes Ergebnis zu erzielen, muss die richtige Einschubhöhe der Bleche nicht mehr mühsam bestimmt werden. Sie können beim Backen  frei über die vier Ebenen verfügen.

Auch die NEFF Backöfen mit CircoTherm® Heißluft ermöglichen Ihnen das gleichzeitige Backen von bis zu vier Backblechen. Mit ihrem starken Ringheizkörper sorgen diese Backöfen schon bei niedrigen Temperaturen für eine optimale, gleichmäßige Wärmeverteilung. Dank der speziellen Luftzirkulation erzielen sie auf bis zu vier Ebenen gleichzeitig überzeugende Ergebnisse und das ohne Aromen zu übertragen. So lassen sich süße und pikante Gerichte gleichzeitig zubereiten.

Weihnachtsplätzchen festlich verschönern

Besonders hübsch sehen mit Zuckerguss oder Schokolade verzierte Plätzchen aus. Gerade Kindern macht das Dekorieren mit Guss und Zuckerstreuseln viel Freude. Für den Zuckerguss benötigen Sie 200 Gramm Puderzucker und vier Esslöffel Zitronen- oder Orangensaft. Sie können den Guss auch mit Speisefarbe färben und anschließend bunte Zuckerperlen oder -streusel darauf streuen. 

Für Schoko-Plätzchen ist geschmolzene Kuvertüre die beste Wahl. Schmelzen Sie die Kuvertüre über einem heißen Wasserbad und bepinseln Sie die Plätzchen damit. Sie können die Plätzchen auch in die geschmolzene Kuvertüre tauchen – zum Beispiel zur Hälfte, das sieht hübsch aus. Wer mag, gibt zusätzliche Zuckerstreusel oder Nüsse auf die noch feuchte Kuvertüre.

Verschiedene Gewürze bringen Abwechslung

Mürbeteigplätzchen lassen sich prima variieren: Etwas gemahlene Vanille, Vanillezucker oder Zimt geben dem Teig ein weihnachtliches Aroma. Probieren Sie auch mal Gewürze wie Nelke, Anis, Kardamom oder Koriander. Etwas abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale sorgt für Frische. Sie können den Teig auch mit gemahlenen Nüssen verfeinern und Vanillekipferl daraus backen. Nehmen Sie statt 300 Gramm Mehl einfach 200 Gramm Mehl plus 100 Gramm gemahlene Mandeln.

Marmeladen Plätzchen © Alexander Raths/Fotolia

So werden die Plätzchen himmlisch fruchtig

Besonders beliebt sind Plätzchen, die mit Fruchtgelee oder Marmelade gefüllt werden. Formen Sie beispielsweise kleine Kugeln aus dem Teig, drücken Sie diese etwas platt und mit dem Ende eines Kochlöffels eine Mulden hinein.  Die Vertiefungen füllen Sie zum Beispiel mit Himbeergelee. Diese Engelsaugen oder Husarenkrapfen schmecken auch mit Kiwi- oder Aprikosengelee wunderbar.

Oder Sie bereiten sogenannte Spitzbuben zu. Dafür kleben Sie zwei Plätzchen mit Himbeer- oder Johannisbeer-Marmelade zusammen. Verwenden Sie für oben ein etwas kleineres Plätzchen oder eins bei dem zusätzlich ein kleiner Kreis, ein Herz oder ein Sternchen ausgestochen wurde. Fügen Sie als Füllung doch auch mal eine andere Geschmacksnote hinzu, wie zum Beispiel geschmolzene Karamell-Bonbons und Fleur de Sel.

Diese Tipps für Mürbeteig sollten Sie kennen

  • Kneten Sie die Butter gründlich unter die anderen Zutaten, so dass keine Butterstückchen mehr zu sehen sind. Bleiben Butterstückchen im Teig zurück, schmelzen sie beim Backen und es entstehen kleine Löcher.
  • Mürbeteig lässt sich am besten kühl verarbeiten. Stellen Sie den Teig deshalb mindestens eine halbe bis ganze Stunde kühl und bearbeiten Sie ihn am besten portionsweise weiter.
  • Mürbeteig lässt sich gut vorbereiten und ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Bereiten Sie eine größere Menge Teig vor und teilen Sie Ihr Backvorhaben entspannt auf mehrere Tage auf. Tipp: Der Teig lässt sich auch gut einfrieren und hält so mehrere Wochen.
  • Verwenden Sie zum Ausrollen des Teigs nicht zu viel Mehl. Die Plätzchen werden sonst leicht trocken.
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