Graue Betonküche in Kombi mit hellem Holz

So wird die Küche günstig

Küchenluxus für den kleinen Geldbeutel

Küchen können mitunter teuer sein. Aber, seien wir ehrlich, viele Luxusküchen werden im Alltag kaum zum Kochen benutzt, sondern sie sind viel mehr ein reines Statussymbol. Trotzdem beeindrucken sie durch ihr Aussehen und die edlen Materialien. Eine luxuriös wirkende Küche muss nicht gleich ein ganzes Jahresgehalt verschlingen. Am Markt finden sich viele Angebote, die hochpreisigen Werkstoffen zum Verwechseln ähnlich sehen und so auch Küchenträume wahr werden lassen, ohne dabei die eigenen finanziellen Mittel bis an die Schmerzgrenze zu strapazieren.

Wir wollen Ihnen hier einige günstige Möglichkeiten verraten, mit denen Sie sich Ihren persönlichen Traum einer luxuriös aussehenden Küche verwirklichen können, ohne dass Sie dafür Unsummen ausgeben müssen. Übrigens: Der Küchenprofi im Fachgeschäft kennt noch viele weitere Kniffe, um hier und da Kosten zu sparen, aber die Küche trotzdem Ihren Wünschen entsprechend zu gestalten.  

Die Arbeitsplatte

Zu den prägenden Elementen einer Küche zählt die Arbeitsplatte. Sie bestimmt, neben den Fronten, maßgeblich das Aussehen Ihrer Küche. Kein Wunder also, dass immer mehr Arbeitsplatten aus edlen – und leider oft auch teuren – Materialien in Mode kommen. Doch Sie müssen, auch wenn Sie nur kleines Budget zur Verfügung haben, keineswegs auf den besonderen Look einer solchen Arbeitsplatte verzichten. Denn zahlreiche Hersteller bieten Arbeitsplatten an, die das Aussehen teurer Stein- oder Holzplatten perfekt imitieren und die oft nur einen Bruchteil des Originalmaterials kosten.

Stein

Einer der Trends im Küchenbereich sind Arbeitsplatten aus Naturstein. Ob Marmor, Schiefer oder Granit, die einzigartige Optik der verwendeten Materialien verleiht Küchen ein ganz besonderes Flair. Aber das Naturprodukt Stein ist, je nach verwendeter Steinart, auch empfindlich gegenüber Wasser und muss daher regelmäßig imprägniert werden. Und auch die Kratz- und Schnittfestigkeit von Stein entspricht nicht immer den Anforderungen an eine moderne und regelmäßig benutzte Küche. Eine preisgünstige Alternative zu Arbeitsplatten aus Naturstein sind Platten aus Schichtstoff (Melamin) oder Laminat, die in den verschiedensten Dekoren, darunter auch solche im Stein-Look, erhältlich sind. Außerdem sind derartige Arbeitsplatten deutlich pflegeleichter als ihre Pendants aus echtem Stein. Als weitere Alternative bieten sich Arbeitsplatten aus Kunststein oder Mineralwerkstoff an, die deutlich robuster sind und ebenfalls erheblich weniger Pflege benötigen. Auch sie sind in einer Vielzahl an Designs erhältlich. Allerdings sind diese speziell entwickelten Werkstoffe nicht unbedingt billiger als Naturstein. Aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile gegenüber letzterem sollten Sie sie bei der Auswahl Ihrer Arbeitsplatte aber trotzdem in Betracht ziehen.

Holz

Ebenso wie Stein wird auch Holz gerne als Arbeitsplattenmaterial verwendet. Und, ähnlich wie bei Platten aus Stein, sind Massivholzplatten mit einem hohen Preis und viel Pflegeaufwand verbunden. Doch auch hier finden sich im Fachhandel zahlreiche Angebote, die zum einen deutlich preiswerter sind, und zum anderen teilweise auch erheblich weniger Pflege bedürfen. Unter anderem sind hier günstige Arbeitsplatten aus Laminat zu nennen, die es in den verschiedensten Holzoptiken gibt. Ähnlich wie beim Fußbodenlaminat wird auf eine Trägerplatte eine Dekorschicht in Holzoptik aufgetragen. Daneben stehen Ihnen auch sogenannte Echtholzplatten zur Verfügung, bei denen eine Trägerplatte aus verleimtem Holz mit Echtholzfurnier überzogen wird. Das Ergebnis ist eine Arbeitsplatte, deren Oberfläche aus einem echten, edlem Holz besteht, aber weit weniger kostet als ein massives Stück aus Vollholz.

Beton

Auch Arbeitsplatten aus Beton sind derzeit, gerade bei sehr hochpreisigen Küchen, überaus beliebt. Allerdings sollten Sie, wenn Sie sich für diese einzigartige Optik begeistern, wissen, dass eine entsprechende Platte immer individuell vor Ort gegossen wird. Dementsprechend teuer sind solche Arbeitsplatten auch, da hier sehr viel Aufwand für die Küchenbauer anfällt und die entsprechende Arbeitszeit einer der wichtigsten Kostenfaktoren für eine solche Arbeitsplatte ist. Deutlich schonender für Ihr Budget sind auch hier Platten in Betonoptik, die ebenfalls im Handel erhältlich sind. Durch den Synchronpore-Effekt, dem Imitieren von Maserung und Struktur, fühlen sich die Platten aus Schichtstoff auch fast wie echter Beton an.   

Nobilia Lack „Touch” in supermattem Look

Lacklaminat ist günstiger als echter Lack – und auch in matt zu haben, wie zum Beispiel die Linie „Touch” von Nobilia in supermattem Look.

Küchenfronten im Luxuslook

Der wichtigste Faktor für die Wirkung Ihrer Küche sind die Fronten. Sie bestimmen den Stil und den optischen Gesamteindruck. Und selbstverständlich gibt es bei Küchenfronten eine ungeheure Vielfalt in den verschiedensten Formen, Farben, Materialien und natürlich auch Preisklassen. Ähnlich wie bei Arbeitsplatten finden sich auch bei den Fronten zahlreiche preiswerte Alternativen zu den beliebtesten Materialien aus dem Luxussegment.

Lack

Mit zum luxuriösesten, was derzeit im Bereich Küchenfronten zum Einsatz kommt, zählen sicherlich Lackfronten, die entweder hochglänzend oder als matte Version verfügbar sind. Diese haben eine nahezu unbegrenzte Farbauswahl und sind zudem äußerst robust. Allerdings wird bei diesen Fronten der Lack meist in mehreren Schichten lackiert, die anschließend trocknen müssen und die in der Regel final auch noch poliert werden. Diese verschiedenen Arbeitsgänge schlagen sich auch im Preis lackierter Fronten nieder, und somit zählen sie zu den eher teureren Modellen für die Küche. Eine deutlich preiswertere Möglichkeit, sich die einzigartige Lackoptik in die heimische Küche zu holen, stellen Fronten aus sogenanntem Lacklaminat dar. Bei diesem Material wird einen ebenfalls in zahllosen Farben verfügbare Folie auf eine Trägerplatte aufgebracht, die im Anschluss mit Klarlack lackiert wird. So entsteht eine hochwertige Front mit – falls gewünscht – hohem Glanzgrad, die in ihrem Aussehen kaum von echtem Lack zu unterscheiden und dabei trotzdem erschwinglich ist. Es muss aber nicht immer glänzend sein: Es gibt auch Ausführungen in supermatt, zum Beispiel das Modell „Touch” von Nobilia.

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Fronten in Holzoptik

Holz

Küchen aus Holz sind echte Klassiker. Und auch hier können Verbraucher je nach bevorzugter Art des Holzes zum Teil Unsummen investieren. Doch wie bei anderen Materialien auch gibt es günstige Alternativen zur klassischen Massivholzküche. Hierbei kommen meistens Furniere aus Echtholz zum Einsatz. Im Prinzip wird dabei auf eine preiswerte Grundplatte (meist Span- oder MDF-Platten) eine dünne Schicht aus echtem Holz aufgebracht. Küchenfronten aus Echtholzfurnier sind, sofern gut gemacht, auf den ersten Blick nicht als solche erkennbar und so ergibt sich die warme und gemütliche Wirkung einer Holzküche auch bei eher begrenztem Budget.

Stein und Beton

Nicht nur bei Arbeitsplatten, sondern auch im Bereich der Fronten setzt sich Beton zunehmend als Material für designorientierte Küchen durch. Die Verarbeitung dieser Trendmaterialien ist aber alles andere als einfach und somit finden sich solche Küchen auch eher im oberen Preissegment. Beide Materialien kommen, sofern sie für Fronten verwendet werden, nicht in ihrer massiven Form zum Einsatz, da solche Küchenfronten zu schwer wären. Beton wird üblicherweise als dünne Schicht auf ein Trägermaterial aufgebracht und Stein wird, ähnlich wie bei Holz, als Furnier eingesetzt. Das Ergebnis sind Küchen, die begeistern, die aber für viele unerschwinglich sind. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten Küchen in der entsprechenden Optik. Der Fachhandel bietet hier mittlerweile zahlreiche Stein- oder Betondekore, die von ihren Vorbildern kaum zu unterscheiden sind. Dabei ist es auch möglich die Struktur der Oberfläche nahezu perfekt nachzubilden, so dass der Unterschied mitunter nur echten Experten auffällt. Wie bei anderen Oberflächenimitaten auch, überzeugen die Stein- und Betonoptiken übrigens nicht nur durch ihren Preisvorteil, sondern sie sind oft auch deutlich pflegeleichter und robuster als echte Oberflächen. Schließlich wurden sie, im Gegensatz zu Stein und Beton, speziell für den Einsatz als Küchenfront entwickelt und sind somit für die dortigen Anforderungen weit besser gewappnet.

Die Geräteausstattung

Neben den Küchenfronten und der Arbeitsplatte sind es vor allem die Geräte, die Ihrer Küche ihr Gesicht geben. Küchengeräte, die im wahrsten Sinne des Wortes billig aussehen, sind kaum noch zu finden, da bei den Herstellern hochwertiges Design schon fast zur Grundausstattung gehört. Es sind vor allem die Ausstattung und Funktionalitäten, die die Preisunterschiede bei Küchengeräten ausmachen. Doch das heißt längst nicht, dass Sie immer nur zur Premiumklasse greifen müssen, wenn Sie auf praktische Features wert legen. Denn immer mehr Hersteller bieten auch bei Ihren günstigeren Geräten Besonderheiten an, die bis vor kurzem den High-End-Produkten vorbehalten waren.

Bei der Vielzahl der verschiedenen Anbieter, Geräte und Ausstattungsmerkmalen ist es nahezu unmöglich, generelle Trends zu identifizieren, welche Premium-Features mittlerweile auch bei preiswerteren Geräten zu finden sind. Daher sollen einige Beispiele veranschaulichen, welche Möglichkeiten inzwischen auch in der Mittelklasse und im Einstiegssegment vorhanden sind. So stattet beispielsweise Bosch auch Kühlschränke, die nicht zur Premiumklasse zählen, mit seiner speziell entwickelten VitaFresh-Technologie aus, die unterschiedliche Klimazonen ermöglicht und so für jedes Lebensmittel die perfekte Lagerung erlaubt. Bei Siemens hingegen werden auch günstige Backöfen mit dem praktischen activeClean System ausgestattet, wodurch die Reinigung des Ofens zu einem echten Kinderspiel wird. Auch AEG bringt mehr und mehr Luxusausstattungen in seinen Standardgeräten unter. So findet sich das praktische ComfortLift-System, bei dem der Korb im Geschirrspüler sanft nach oben gleitet und so das Ein- und Ausladen erleichtert, auch bei günstigen Geräten. Ein letztes Beispiel kommt von Neff. Hier verfügen seit einiger Zeit auch Backöfen, die nicht zur Premiumklasse zählen, über Möglichkeiten wie eine Dampfunterstützung oder die versenkbare Backofentür Hide, die ganz einfach in ein Fach unter dem Backofen eingeschoben wird und so die Nutzung des Ofens deutlich komfortabler macht.

Welche dieser Features für Sie wichtig sind, können natürlich nur Sie selbst entscheiden. Falls für Sie aber das ein oder andere Ausstattungsmerkmal unverzichtbar ist, müssen sie nicht sofort zu den teuersten Geräten greifen. Der Küchenprofi hilft Ihnen in der Fülle an Angeboten genau das Gerät zu finden, welches die gewünschten Features hat, dabei aber nicht teuer sein muss.

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