Küche mit Esstisch aus Holz © seasons.agency/JALAG/Nina Struve

Von Mini bis XXL: Der Esstisch für die Küche

Der Esstisch ist das neue Zentrum des Wohnens, mitten in der offenen Wohnküche. Er hat die Funktion eines modernen Lagerfeuers übernommen, an dem sich Familien und Freunde treffen. Kein Wunder, dass viele Tische deshalb auch in Sachen Größe über sich hinauswachsen. Wir erklären, welcher Tisch in Ihre Küche passt und was Sie schon bei der Planung beachten können.

Am Esstisch erledigen die Kinder nach der Schule die Hausaufgaben, Familien schmieden hier Urlaubspläne für die nächsten Sommerferien, man trifft sich mit Freunden zum Essen, Trinken und Plaudern. Und an Weihnachten, Ostern und Co. wird der Esstisch zur eleganten Tafel, die repräsentative Aufgaben übernimmt, wenn Gäste kommen.

Esstische sind Dreh- und Angelpunkt der Wohnung und die neuen Zentren der Kommunikation und des Familienlebens. Anders als früher, als man für jeden Bereich einen eigenen Tisch hatte – in der Küche den kleinen Esstisch fürs Frühstück, im Esszimmer die Tafel für die Gäste, im Arbeits- und Kinderzimmer diverse Schreibtische –, gibt es heute, vor allem bei offenen Küchen, oft nur noch einen einzigen, dafür großen Tisch. Je mehr Funktionen dieser übernimmt, desto größer wird er.

Der Tisch als Zentrum der Wohnung

Platz für die Tische im XXL-Format ist ausreichend vorhanden, denn die Architektur von Häusern und Wohnungen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Grundrisse sind offener gestaltet, die Wohnräume haben weniger Wände. Gerade Küche, Esszimmer und Wohnraum verschmelzen oft ineinander, und im Mittelpunkt steht der Tisch – für alle Bewohner und jede Gelegenheit – in zentraler Lage. Die Auswahl hierfür ist schier unendlich. Kaum ein renommierter Hersteller kommt ohne große Tische in seinem Programm aus. Tische von über drei Metern Länge als Standardmaß sind keine Seltenheit.

Küche mit grauem Esstisch

Mit einem großen Esstisch wird die Küche zum Zentrum des Familienlebens.

Ein Möbel mit vielen Talenten

Viele bekannte Designer haben sich lange Zeit lieber den Entwürfen von Stühlen gewidmet, bis sie jetzt den Tisch für sich entdeckt haben. Ihre Modelle überzeugen mit weit mehr als gutem Design. Die Wohnriesen beeindrucken durch ihre Multitasking-Fähigkeiten. Hersteller bieten beispielsweise große Esstische an, die zugleich über eine integrierte Kabelführung für das Arbeiten mit Computer, Drucker und Co. verfügen. Features wie diese sind nicht nur in Firmen und Büros gefragt, in denen mittags gemeinsam gekocht und gegessen wird, sondern auch zu Hause ideal, wenn der Esstisch zugleich als Home-Office oder den älteren Kindern als Hausaufgabenplatz dient.

Neben praktischen Aspekten steht auch die Bequemlichkeit im Vordergrund. So können Tische statt auf den üblichen vier außen positionierten Beinen auf zwei Tischböcken zentral unter der Platte stehen. Der Vorteil: Man hat mehr Platz für die Beine. Auch gibt es neue Modelle mit Fußablage, die eine rückenschonende Sitzhaltung ermöglichen. Ein weiterer Nutzen der langen Tafeln: Man sitzt nicht über Eck, sondern sich gegenüber. Dadurch ist die Kommunikation fokussierter und intensiver. Ähnlich wie an den langen, schmalen Biertischen oder an Festtafeln, wo man sich direkt in die Augen sieht.

Tische, die in der Größe flexibel sind, gibt es schon länger. Sie lassen sich von kleinen Tischen für zwei bis vier Personen auf vier Meter Länge und mehr ausziehen. Einige Hersteller bieten jetzt auch Modelle an, die höhenverstellbar sind. Denn schließlich sollte die Höhe des Esstischs – die Standardhöhe liegt zwischen 74 und 78 cm – auf die Körpergröße der Personen und auf die Sitzhöhe der Stühle abgestimmt sein.

Holz gilt als klarer Favorit

Was die Materialien betrifft, so hat man die Qual der Wahl. Holz, Glas, Naturstein, Marmor, Kunststoff, Linoleum oder gar Metall – hier gilt es zu klären, was stilistisch am besten zur Einrichtung passt. Lieblingsmaterial der Designer scheint allerdings nach wie vor Holz zu sein. Manch einer ist sogar so verliebt in das natürliche Material, dass er Tische aus kompletten Baumstämmen entwirft. Holz besitzt einfach eine lebendige Ausstrahlung, die sich positiv auf das Wohlbefinden auswirkt. Auch gibt es für jeden Stil die passende Holzart: Nussbaum wirkt elegant, Eiche passt zum modernen Landhausstil, während helle Hölzer wie Ahorn und Fichte die perfekten Partner für den skandinavischen Wohnstil sind. Holztische bekommt man zudem meist nicht nur in wenigen Standardmaßen, sondern in vielen Abmessungen, nicht selten auch mit Verlängerungsmöglichkeit.

Planungstipps für große Wohnküchen

  1. Achten Sie bei großen, offenen Küchen auf ein harmonisches und durchgängiges Raumkonzept. Farben und Materialien der Küche sollten auch im Wohnbereich wieder aufgegriffen werden oder sich am Esstisch widerspiegeln.
  2. Ein schönes Gestaltungselement bei offenen Wohnküchen ist ein frei stehender Kochblock. Er bildet einen optischen wie praktischen Raumtrenner zwischen Koch- und Wohnbereich.
  3. Nutzen Sie den Küchenblock zudem für eine kommunikative Küchensituation. Erweitern Sie diesen um einen Tisch oder einen Tresen.
  4. Ein weiterer Aspekt: Der Abstand zwischen Kochinsel und Küchenzeile muss stimmen. Um gleichzeitig zwei gegenüberliegende Schubladen oder Türen öffnen zu können, sollte der Mindestabstand ca. 120 cm sein.
  5. In einer großen Wohnküche ist Ordnung tatsächlich alles. Planen Sie daher genug Stauraum ein.

Esstische für kleine Küchen

Zum großen Esstisch gibt es natürlich auch eine Parallelentwicklung. In Zeiten, in denen vor allem in den Großstädten Wohnraum immer teurer und knapper wird, sind auch kleine Möbel und dementsprechend kleine Esstische gefragt, die sich den beengten Wohnverhältnissen anpassen können. Wenn um jeden Zentimeter gefeilscht wird, stellt sich zunächst die Frage: Wie viel Platz braucht ein Esstisch? Die Antwort: zum Tischmaß die Tiefe des Stuhls dazurechnen und mindestens weitere 30 Zentimeter dazugegeben, damit man beim Aufstehen genügend Bewegungsfreiraum für die Beine hat.

Für kleine Wohnküchen empfehlen sich rechteckige Tische, an denen sich alle direkt gegenübersitzen. Allerdings wirken diese oft sperrig. Wohnlicher und gefälliger sind die runden Pendants, die zudem den Vorteil haben, dass alle Mitglieder einer Tischgemeinschaft perfekt miteinander kommunizieren können. In sehr kleinen Küchen können auch Klapptische, die an die Wand installiert werden, eine Alternative sein.

Planungstipps für kleine Küchen

  1. Weiß erzeugt Größe. Es intensiviert das Tageslicht und rückt Wände optisch auseinander. Diesen Effekt kann man in einer kleinen Küche noch steigern: Hochglanzfronten spiegeln den Raum wider und lassen ihn dadurch noch größer wirken.
  2. Schränke und Schubladen ohne Griffe sorgen für einen cleanen und damit großzügigeren Look.
  3. Oberschränke und Regale bis unter die Decke erweitern den Stauraum und lassen dennoch genügend Platz zum Kochen.
  4. Viele Elektrogeräte sind als Einbauvariante erhältlich und lassen sich auf Augenhöhe integrieren, ohne kostbare Arbeitsfläche zu verstellen.
  5. Licht kann zaubern, wenn Sie mehrere Lichtquellen in der Küche einsetzen. Sie strukturieren den Raum und lassen ihn somit weiter erscheinen.

Im Fokus: das Design

Egal, ob Sie nun einen offenen Wohn- und Essraum mit 100 Quadratmetern Wohnfläche oder ein Mini-Appartement für Ihre Tafelrunden zur Verfügung haben, neben dem passenden Tisch spielt natürlich auch das Umfeld – sprich: das Design der offenen Wohnküche – eine entscheidende Rolle.

Wichtig ist, dass sich die Küche harmonisch in den Raum einfügt. Materialien und Farben sollten auf das Interieur abgestimmt sein. Außerdem empfiehlt es sich, ausreichend Stauraum einzuplanen, denn Schränke und Schubladen erleichtern das Ordnunghalten enorm. Und lassen Sie Küchengeräte und Geschirr hinter geschlossenen Fronten verschwinden – das sorgt für eine ruhige Optik. Ein besonders schönes Gestaltungselement ist ein frei stehender Küchenblock. Er bildet einen optischen wie auch praktischen Raumtrenner zwischen Koch- und Wohnbereich. Damit man nach dem Kochen das Geschirr und die Töpfe nicht ständig im Blick hat, sollte er mindestens 20 Zentimeter höher als die Küchenzeile sein.

Ein wichtiger Aspekt: Leise Geräte

Störende Gerüche und Geräusche sollten auf ein Mindestmaß reduziert werden. Dunstabzugshauben, die auf die Größe des gesamten Wohn- und Essbereichs abgestimmt sind, verhindern schlechte Luft. Gegen die Lärmbelästigung helfen leise Elektrogeräte. Achten Sie auch bei der Wahl von Kühlschrank und Geschirrspülmaschinen auf die Lautstärke, die in Dezibel angegeben ist. Leise Spülmaschinen haben Geräuschemission von unter 40 Dezibel, Kühlschränke gibt es mit 34 Dezibel. Von erstklassigem Design und flüsterleisen Geräten umgeben, steht Ihren fröhlichen Tafelrunden in der Küche dann garantiert nichts mehr im Wege.

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