Carbonspüle von Schock

Carbon: ein echtes Hightech-Material erobert die Küche

In vielen Küche wird, gerade wenn Männer bei der Ausstattung mitentscheiden, modernste Technik eingesetzt. Und nicht nur das. Denn, neben den per App gesteuerten Küchengeräten und der allgegenwärtigen Vernetzung, halten vermehrt auch modernste Hochleistungsmaterialien in der Küche Einzug. Das aktuellste Beispiel für diese Entwicklung findet sich in einem Bereich, bei dem man wohl zuletzt an Hightech und Modernität denkt: bei der Küchenspüle

Hersteller Schock hat vor einiger Zeit die Materialpalette für Spülen um den einzigartigen Werkstoff Carbon erweitert. Diese Spülen bestechen dabei nicht nur durch das innovative Material, auch der Look haucht der Küche sofort eine exklusive Eleganz ein.

Was ist eigentlich Carbon?

Zunächst einmal ist der Begriff „Carbon“ eine Verkürzung des eigentlich korrekten Fachbegriffs „carbonfaserverstärkter Kunststoff“ (CFK) oder auch „kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff“. Da aber ein solches Wortungetüm im allgemeinen Gebrauch eher unpraktisch ist, hat sich umgangssprachlich „Carbon“ als Bezeichnung durchgesetzt. 

Seine außergewöhnlichen Eigenschaften, die extreme Festigkeit bei gleichzeitig sehr geringem Gewicht und die nahezu beliebige Formbarkeit, verdankt Carbon seiner Zusammensetzung. Hauptbestandteil des Verbundstoffs sind Fasern aus reinem Kohlenstoff, dem Element, aus dem auch Diamanten bestehen. Diese werden, meist in Form gewebter Matten, in eine sogenannte Matrix aus Kunststoff eingebunden. Die Verbindung der beiden wichtigsten Komponenten von Carbon (den Kohlenstofffasern und die Kunststoff-Matrix) erfolgt dann in der Regel durch verpressen oder im sogenannten Autoklav-Verfahren, bei dem das Material unter Überdruck thermisch behandelt wird.

Spüle aus Carbon

Hightech und Luxus perfekt vereint

Meistens wird Carbon dort eingesetzt, wo das Gewicht eine besondere Rolle spielt. Denn verglichen mit Bauteilen aus Metall, sind solche aus Carbon bei gleicher Belastbarkeit deutlich leichter. Typische Einsatzgebiete sind daher die Luft- und Raumfahrt und zunehmend auch der Fahrzeugbau. Aber auch bei Sportgeräten wie Fahrrädern oder Tennisschlägern setzen die Hersteller gerne auf Carbon. Und bei Formel-1-Boliden führt mittlerweile kein Weg mehr am sogenannte Monocoque aus Carbon vorbei. 

Neben diesen durch die Besonderheiten des Materials bestimmten Anwendungen, hat sich Carbon in jüngster Zeit auch zu einem beliebten Material für exklusive Designerprodukte entwickelt. Durch die ganz spezielle Gewebeoptik und die klare, auf Funktionalität beruhende Formensprache, strahlt Carbon in höchstem Maße Exklusivität aus. Kein Wunder also, dass beispielsweise Autohersteller gerade bei rassigen Sportwagen und exquisiten Luxusmodellen auf Carbon bei der Innenausstattung setzen. 

Selbstverständlich macht die Kombination aus edler Optik und beeindruckender Materialeigenschaften Carbon auch für aktuelle Designerküchen zu einem perfekten Material. Zwar wären komplette Fronten aus echtem Carbon nahezu unbezahlbar, aber um gezielte Highlights bei der Gestaltung zu setzen, bietet sich der Werkstoff ideal an. Wenn dann die vermeintlich alternativlose Edelstahlspüle durch ein Modell aus einem der modernsten Werkstoffe wie Carbon ersetzt wird, zieht das schon von allein den Blick in der Küche auf sich. Soll Ihre Küche also nicht nur praktisch sein, sondern auch Eleganz, Luxus und gerne auch ein wenig Extravaganz ausstrahlen, dann sind Sie mit Carbon gut beraten.

Nachteile

Aber Carbon verfügt auch über einige Nachteile, die an dieser Stelle nicht verschwiegen werden sollen. Zuerst zu nennen ist hier sicher der Preis. Denn fast immer wird Carbon in Handarbeit gefertigt. Aus diesem Grund gibt es auch keine Massenprodukte aus Carbon. Ein weiterer Nachteil ist, dass das Material, sollte es doch einmal in irgendeiner Weise Schaden nehmen, nicht repariert werden kann. Aber keine Angst: Bei einer Spüle aus Carbon müssten Sie schon einen schweren Topf fallen lassen, um einen Schaden zu erzeugen. Und das würde auch eine Spüle aus Keramik- oder Quarzkomposit nicht ohne Kratzer oder Schrammen überstehen. 

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