Frau am Spülbecken

Küchentrends 2018: Geschirrspüler und Spülen – Alles, was den Abwasch erleichtert

Einen Geschirrspüler möchte kaum jemand missen, und ohne ein ausreichend großes Spülbecken kommt keine Küche aus. Doch welchem Alltagshelfer sollte man mehr Aufmerksamkeit schenken? Fest steht: Sowohl bei den Spülmaschinen mit ihrer permanent fortschreitenden Technik und Ausstattung als auch am Spülbecken hat sich so einiges getan. Wir stellen Ihnen die innovativsten Geräte und Funktionen vor. 

Wo gehobelt wird, fallen Späne, lautet das bekannte Sprichwort. Auf die Küche gemünzt, müsste es lauten: Wo gegessen wird, fällt schmutziges Geschirr an. Wie man das wieder sauber bekommt, da hat jeder seinen persönlichen Stil entwickelt, auch wenn es nur die Möglichkeiten Spülmaschine und Spülbecken gibt. Aber was in Europa womit gesäubert wird, war der Universität Bonn sogar eine vergleichende Studie wert. In 200 Haushalten in Deutschland, Italien, Schweden und Großbritannien wurde untersucht, wie der Geschirrspüler befüllt wird, ob vorgespült und wie viel Geschirr in der Spüle gesäubert wird. Vor allem ein Ergebnis beim letzten Punkt hat die Forscher erstaunt: Zwischen 20 und 40 Prozent aller Teile werden einzeln unter fließendem Wasser gespült. Genau das sollte man aber dringend vermeiden, wenn man nachhaltiger leben möchte. Besser ist dagegen, das Geschirr zu sammeln und zumindest im befüllten Becken abzuwaschen.

Armatur mit Heißwasser

Der rot leuchtende Ring signalisiert, dass kochendes Wasser aus dem Hahn läuft.

Heißes Wasser direkt aus dem Hahn

Moderne Spülbecken können nicht nur zum Abwaschen – oder zum völlig unnötigen Vorspülen des Geschirrs – genutzt werden, sondern noch für ganz andere Dinge: Tee zubereiten etwa. Mit Armaturen, die den Wasserkocher ersetzen, weil aus ihnen kochend heißes Wasser kommt. Ein spezieller Boiler bringt das Wasser auf 100 Grad Celsius, es kann dann entweder über die gleiche Armatur wie das normale Wasser abgezapft werden oder – wenn gewünscht – über eine separate Armatur. Doch nicht nur das Tee aufbrühen wird dadurch erleichtert. Auch das Kochen beschleunigt sich ungemein, da Sie so nicht mehr minutenlang warten müssen, bis das Nudelwasser kocht, sondern einfach das kochende Wasser aus dem Hahn zapfen, den Topf auf das Kochfeld stellen und die Nudeln hinein geben können. Zusätzlich zur Zeit sparen Sie hier auch Energie. Übrigens brauchen Familien keine Angst vor diesem neuen Feature an der Spüle zu haben: Die Armaturen mit Kochwasser-Funktion sind mit einer Kindersicherung ausgestattet, damit Kinder gar nicht erst die Gelegenheit bekommen, sich am heißen Wasser zu verbrennen.         

XXL Spüle

In XXL-Spülen lassen sich Geräte wie Standmixer, Schneidbretter und Backbleche leichter reinigen.

XXL-Spülen für mehr frische Küche

Die Standardbreite eines Spülenunterschranks sind 60 Zentimeter. Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich mit einer Spüle in Standardgröße begnügen müssen. Der Trend geht hin zur XXL-Spüle. Bei einer Spüle im XXL-Format ist das Becken größer dimensioniert. Große Töpfe, Backbleche oder Geräte wie der Standmixer lassen sich hier sehr viel leichter spülen als in einem normalen Becken. 

Verschiedenes Zubehör erlaubt es zudem, die Becken in Zonen zu unterteilen. Beispielsweise kann eine durchlässige Schale auf das Becken aufgelegt werden. Hier kann Obst oder Gemüse gewaschen und abgetropft oder schmutziges Besteck zwischengelagert werden.

AEG ConmfortLift Geschirrspüler

Bücken wird überflüssig: Der untere Korb des AEG ComfortLift Geschirrspülers lässt sich auf eine komfortable Arbeitshöhe bringen. So wird das Be- und Entladen der Spülmaschine erleichtert.

Geschirrspüler mit mehr Komfort

Schmutziges Geschirr ist im Geschirrspüler besser aufgehoben als in der Spüle: Dieser verbraucht im Durchschnitt 50 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent weniger Energie. Die aktuellen Entwicklungen in Sachen Energieeffizienz, vor allem in Bezug auf Trocknungstechnik und Wasserverbrauch, tragen dazu bei. AEG bietet mit dem ComfortLift einen Geschirrspüler, der das Be- und Entladen komfortabler macht. Durch eine besondere Mechanik am unteren Korb können Sie diesen auf die Höhe des oberen Korbes bringen und dort arretieren. Das ständige Bücken fällt so weg, weshalb vor allem ältere Menschen und Menschen mit Rückenbeschwerden diesen Komfort schätzen. Zudem werden die Hersteller immer einfallsreicher, was die Aufteilung und Anbringung der Körbe betrifft. Dies verbessert noch einmal die Möglichkeiten, die Spülmaschinen wirklich optimal zu befüllen. Und das ist auch laut Studie ein Punkt, den fast alle Spülmaschinennutzer selber noch deutlich verbessern könnten.

Das Spülprogramm brilliantShine von Siemens sorgt dafür, dass auch hochwertige Weingläser schonend und streifenfrei sauber werden. @ Siemens

Kein zusätzliches Abtrocknen mehr

Neben einer besseren Aufteilung und mehr Komfort beim Be- und Entladen der Spülmaschine hat sich auch einiges in Sachen Spül- und Trocknungsvorgang innerhalb des Gerätes getan. Das Mineral Zeolith wird schon länger genutzt, um die Trocknung des Geschirrs zu verbessern. Vor allem Kunststoffgeschirr wird dank des Minerals besser trocken. Hersteller Siemens bietet mit brilliantShine ein neues Spülprogramm an, bei dem sogar hochwertige Weingläser glänzend und streifenfrei aus dem Geschirrspüler kommen – ganz ohne Nachpolieren. Das funktioniert, indem zusätzliches Wasser auch die letzten Spülmittelrückstände von den Gläsern entfernt. Ein Rohwasserventil im Gerät optimiert den Härtegrad des Wassers, wodurch Glaskorrosion minimiert wird. Es gibt demnach keinen Grund mehr dafür, die Gläser „von Hand“ zu spülen – denn die Maschine kann das mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser.

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