Die schönste Küche 2018 Preisverleihung

Die schönsten Küchen 2018

Auch in diesem Jahr haben die musterhaus küchen Fachgeschäfte und die Wohnzeitschrift zuhause wohnen die „Schönsten Küchen Deutschlands“ gesucht – und gefunden. Die Preisverleihung fand in Berlin statt und den Siegern winkten Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro sowie der Award „Das Goldene Dreieck“.

Goldenes Dreieck Jury

Eine prominente Jury, bestehend aus (von links nach rechts) Bettina Wündrich (Chefredakteurin Zuhause Wohnen), Mark Kühler (Moderator und Handwerker-König), Sonya Kraus (Moderatorin und Autorin), Johann Lafer (Fernsehkoch und Buchautor) und Enie van de Meiklokjes (Moderatorin und Backexpertin) hatte bereits eine Vorauswahl getroffen. Mehr als 1.000 Bewerber gab es in diesem Jahr, aus denen es galt, die fünf schönsten Küchen herauszusuchen. Über den Gewinner entschied das Publikum dann live im Saal. Moderiert wurde die Show von Ruth Moschner (zweite von rechts). 

Im Folgenden möchten wir Ihnen die schönsten Küchen 2018 genauer vorstellen. Sammeln Sie neue Ideen und lassen Sie sich für Ihre eigene Küchenplanung inspirieren!

Gewinnerküche beim Goldenen Dreieck 2018 © JALAG/seasons.agency/Struve

Die schönsten Küchen 2018: Platz 1

© JALAG/seasons.agency/Struve

Platz 1: Kochen mit Publikum

Den Titel „Schönste Küche des Jahres 2018“ konnte eine moderne weiße Küche in U-Form, geplant von Jens Schiller vom Küchenstudio Beckmann – Die Küche aus Flensburg, für sich gewinnen. Die offene Küche kombiniert eine ideale Ausstattung und wohnliche Atmosphäre. Die clevere Aufteilung nutzt den gesamten Raum optimal aus und macht ihn zum kommunikativen Mittelpunkt des Hauses. Bei den Farben dominieren Schwarz, mattes Weiß und glänzender Edelstahl. Sie bilden einen reizvollen Kontrast zum Natursteinboden aus Buntschiefer.

Die stolzen Besitzer der Siegerküche sind begeisterte Hobbyköche mit einer Vorliebe für asiatische Gerichte. Dementsprechend wurde die Küche gestaltet: Auf der Kochzeile reihen sich Induktionswokplatte, Kochfeld und Teppanyaki-Grill aneinander. Von dieser Schaltstelle aus sind mit einem Griff auch Backofen, Dampfgarer und Kaffeeautomat erreichbar. Diese sind in die Wand eingelassen und befinden sich auf rückenfreundlicher Arbeitshöhe. Eine spezielle Armatur liefert auf Wunsch 100 Grad heißes Wasser, sodass Tee, Nudeln oder Suppen blitzschnell bereitet sind. Die Arbeitsplatte aus Edelstahl rundet den hochwertigen Gesamteindruck ab.

Besonderen Wert legt das Ehepaar auf Geselligkeit und das gemeinsame Koche mit Freunden. Das galt es bei der Planung zu berücksichtigen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: In dem luftigen Raum mit einer Galerie über der Küchenzeile wurden ein Tresen und ein Esstisch eingeplant, beides aus Kiefernholz mit warmem Ton und lebhafter Maserung. Dank Hochdruckbehandlung ist das Holz sehr robust und langlebig. Von der Galerie aus blickt man auf Küche und Essbereich. So können Gäste ganz entspannt beim Kochen zusehen. Oder sie nehmen auf Barhockern am Tresen Platz und helfen mit. Die Hocker wurden ebenso wie die Stühle im Essbereich vom Küchenstudio passend zum Brasilica-Holz mit braunem Leder überzogen und verleihen dem Raum Wohnlichkeit. Durch den Leuchtstreifen in den Sockeln der Unterschränke gewinnt die Küche Leichtigkeit und scheint zu schweben. All diese Details ergeben ein stimmiges Ganzes und machen die Küche zum verdienten Gewinner des Goldenen Dreiecks 2018.

Highlights:

  • Galerie mit Blick auf Küche und Essbereich
  • spezielle Armatur, die auf Wunsch 100 Grad heißes Wasser liefert
  • in die Wand eingelassene Elektrogeräte auf rückenfreundlicher Arbeitshöhe


Die schönsten Küchen 2018: Platz 2 © JALAG/seasons.agency/Struve

Diese Küche konnte den zweiten Platz für sich gewinnen

© JALAG/seasons.agency/Struve

Platz 2: Die (fast) unsichtbare Küche

Klare Linien, schlichte Oberflächen und gedeckte Farben machen die zweitplatzierte Küche zu einem Meister des Understatements. Die von Helmut Würth vom Fischer Küchenatelier in Waldshut-Tiengen geplante Küche lässt erst bei genauen Hinsehen erkennen, dass es sich hier um einen Ort handelt, an dem gekocht wird.

Die Besitzer der Küche haben ein Faible für Designklassiker und eine Gestaltung, bei der sich Luxus mit Diskretion verbindet. Sie wünschten sich deshalb eine Küche, die gleichzeitig elegant und zurückhaltend daherkommt. Die Geräte sollen sich harmonisch einfügen oder ganz hinter den edlen Fronten verschwinden. Die offene Küche, die sich im lichtdurchfluteten Obergeschoss des Hauses befindet, passt perfekt zum minimalistischen Gesamtdesign des Hauses. So finden sich die verwendeten Materialien und Farben, zum Beispiel mattschwarze grifflose Fronten, auch in anderen Räumen wieder. Das Ergebnis: eine fast unsichtbare Küche.

Abgesehen von Herd und Dampfgarer sind keine Elektrogeräte zu sehen. Das große Induktionskochfeld ist bündig in die Granitarbeitsplatte der Kücheninsel eingelassen, auch der Tischlüfter lässt sich nach Gebrauch ganz dezent wieder einfahren. Wo sich die Spüle befindet, verrät von Weitem nur die Armatur. Die beleuchtete Kaffeebar verschwindet hinter Türen, die sich seitlich versenken lassen. Kaffeeautomat und Küchenmaschine stehen auf einem breiten Tablarauszug, der sich für die Benutzung sanft herausfahren lässt. So lassen sich die Geräte bequem bedienen.

Hochschränke, Insel und Esstisch sind gleich breit und exakt symmetrisch ausgerichtet. Alles schließt frontbündig ab, ganz ohne Fugen und Überstände. Die Hochschrankzeile tarnt sich diskret und gleicht einem Wandpaneel oder Einbauschrank. Abluft und Strom sind in die Granitplatte versenkbar. Die Kücheninsel bietet mit einer Länge von 3,60 Metern viel Arbeitsfläche und zusätzlichen Stauraum. Durch die Holzelemente und den beigen Mineralputz wirkt die Küche trotz der klaren Linien und dem Verzicht auf Deko nicht kalt und steril, sondern warm und einladend.

Highlights:

  • Geräte verschwinden dezent hinter den Fronten
  • beleuchtete Kaffeebar mit seitlich versenkbaren Türen
  • Elektrik und Dunstabzug lassen sich nach Gebrauch dezent einfahren
Helle offene Küche mit Esstisch © JALAG/seasons.agency/Struve

Der dritte Platz ging an diese helle Wohnküche

© JALAG/seasons.agency/Struve

Platz 3: Kochen mit Aussicht

Großzügig, offen, hell – so präsentiert sich die drittplatzierte Küche beim diesjährigen Wettbewerb „Die schönsten Küchen Deutschlands“. Geplant wurde sie von Peter Schwarzkopf und Josef Kowatzki vom K+S Küchenatelier in Lauterstein. Dass sich in ihr verborgene Nischen und Extras verbergen, merkt man erst bei genauerem Hinsehen.

Die Küche sollte – so der Wunsch der Hausherren – vor allem offen und kommunikativ sein. Ein Ort, an dem nicht nur gekocht, sondern auch gelebt wird. Ein Regalelement in der Mitte mit Boden und beleuchteter Hausbar verkleidet die tragende Dachsäule. Hier finden auch Bücher und ein Fernseher ihren Platz. Die Regalhochschrankzeile dahinter trennt die Küche vom gemütlichen Lesebereich mit Sitzplatz. Dahinter verbirgt sich eine Hochschrankzeile mit eingebautem Backofen und Dampfgarer. Die Geräte mit schlichten Fronten aus Schwarzglas bilden einen interessanten Kontrast zu den weißen grifflosen Fronten. Das doppelte Induktionskochfeld, zwei Öfen und viel Arbeitsfläche ermöglichen es, für eine große Runde zu kochen. Der höher eingebaute Geschirrspüler steht für Komfort. Wichtig war den naturbegeisterten Besitzern vor allem die unverstellte Sicht aus den bodentiefen Fenstern. Freier Blick auf schmutziges Geschirr dagegen muss nicht sein. Daher entschieden sie sich dafür, die Eichenanrichte etwas höher schreinern zu lassen als die Kücheninsel, an der hauptsächlich gearbeitet wird. In die Anrichte, die den Übergang zum Essbereich bildet, ist ein Schaukasten für die Fossiliensammlung eingebaut. Tiefe verleihen der Küche die drei gestaffelten Küchenzeilen.

Im sogenannten Arbeitszentrum finden Küchenmaschine, Espressokanne und weiteres Zubehör ihren Platz. Sind die speziellen Einschubtüren seitlich versenkt, lässt sich die Arbeitsplatte nach vorne ausfahren und erlaubt den freien Zugriff auf die Geräte.

Highlights:

  • Raumteiler mit Büchern und Fernseher
  • große Kücheninsel mit integriertem Sitzplatz
  • doppeltes Induktionskochfeld und zwei Öfen
Küche mit DJ-Pult © JALAG/seasons.agency/Struve

Platz 4 für die Discoküche!

© JALAG/seasons.agency/Struve

Platz 4: Eine Küche mit Club-Feeling

Den vierten Platz konnte in diesem Jahr eine Küche für sich gewinnen, die einiges über die Interessen ihrer Besitzer verrät. Auf den ersten Blick sieht man: Hier kocht eine musikalische Familie mit Vorliebe für moderne Beats. Sie haben sich damit den Traum von einer Küche mit DJ-Pult verwirklicht. Realisiert wurde er von Küchenplaner Jonas Venschott von der Venschott Küche-Raum-Manufaktur in Greven.

Das Highlight der Küche und ein absoluter Hingucker ist eine ganz besondere Kücheninsel, die aus zwei schwarzen Zylindern und einer weißen Theke dazwischen besteht. In dem einen Zylinder befindet sich eine Spüle, in dem anderen ein Induktionskochfeld. Um bessere Benutzerfreundlichkeit zu erreichen, sind die Zylinder nicht rund, sondern elliptisch. Das so entstandene Konstrukt erinnert an ein DJ-Pult mit zwei Plattentellern. Die beiden runden Küchenblöcke wurden von der Schreinerei des Küchenstudios exakt auf Maß gebaut, mitsamt abgerundeten Schubladen und Besteckkästen aus Massivholz. Als Zwischenelement dient die weiße Tresenplatte, an der zwei Barhocker stehen – ideal zum Frühstücken oder für einen Drink aus der Bar.

Die Arbeitsplatten sind aus schwarzem Spiegelquarz. Um die begrenzte Fläche optimal nutzen zu können, empfahl das Studio eine versenkbare Armatur. Das Spülbecken lässt sich mit einer Glasplatte abdecken und die Fläche so in den Tresen einer Bar verwandeln. Den perfekten Hintergrund der Discoküche bildet die Hochschrankzeile mit ihren rückseitig schwarz lackierten Glasfronten. Hier befindet sich unter anderem ein Apothekerschrank, der komplett herausfährt, wenn man leicht an der Schrankfront aus Glas zieht. Auf diese Weise kommt man bequem von beiden Seiten an alles heran.

Ein echtes DJ-Mischpult und die Discokugel an der Decke runden das Bild ab und machen die Küche zum Partyraum.

Highlights:

  • Kücheninsel in DJ-Pult-Optik
  • Küchenblöcke mit abgerundeten Schubladen und Besteckkästen aus Massivholz
  • versenkbare Armatur
Weiß-graue Familienküche mit Holzelementen © JALAG/seasons.agency/Struve

Platz 5 sicherte sich diese Küche mit schwebenden Elementen

© JALAG/seasons.agency/Struve

Platz 5: Die Familienküche

Die 12 Quadratmeter lange Küche einer vierköpfigen Familie aus Bayern landete beim Wettstreit um die schönste Küche des Jahres 2018 auf dem fünften Platz. Auf den ersten Blick sieht man: Hier ist Platz für Geselligkeit und jede Menge Familienleben. Die Planung von Carola Graul vom Küchenstudio Graul in Adelsried traf genau ins Schwarze: Die offene, helle Küche mit weißen Fronten wirkt freundlich und einladend, verzichtet aber auf zu viel Schnickschnack.

Die lange Wohnküche ist offen, transparent und wie aus einem Guss gestaltet. Ein geschickt „schwebender“ Hochschrank wirkt leicht und vergrößert optisch den Raum. Hier befinden sich Backofen, Dampfgarer und Wärmeschublade. Die großzügige Kücheninsel beherbergt ein fugenlos eingelassenes Induktionskochfeld mit integriertem Dunstabzug. Dem gegenüber lädt ein rustikaler Holztresen aus massiver Eiche zum Sitzen, Kaffee trinken oder Zeitung lesen ein. Freunde und Verwandte können hier Platz nehmen und den Gastgebern beim Kochen zusehen.

Die Herausforderung für die Küchenplanerin lag darin, dem langen Raum Struktur zu geben. Das gelang ihr unter anderem dadurch, dass das „schwebende“ Schrankelement den Raum breiter erscheinen lässt. Der warme Holzton des Tresens findet sich in der Kragarmtreppe wieder. Das hält den Raum optisch zusammen. Die durchdachte Anordnung der Schränke und Geräte garantiert kurze Arbeitswege.

Wo so viel gekocht wird, ist der Geschirrspüler natürlich im Dauereinsatz. Um die Bedienung so komfortabel wie möglich zu machen, wurde er in dieser Küche hoch eingebaut. So lässt er sich bequem be- und entladen. Das Einbaugerät wird per „Knock2open“-Technik geöffnet. Und noch ein besonderes Extra findet sich: Der elegante eingebaute Weinkühlschrank verfügt über zwei Klimazonen und bietet Platz für 64 Flaschen.

Highlights:

  • „schwebender“ Hochschrank 
  • hoch eingebauter Geschirrspüler
  • Tresen und Treppe aus demselben Holzton 
Magazin "Meine neue Küche"

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