Tipps für kleine Küchen

Klein, aber oho – kleine Küchen ganz groß

Wohnraum ist knapp und oftmals wird gerade in der Küche an Quadratmetern gespart. Trotzdem kann auch in einer kleinen Küche echtes Wohlgefühl entstehen. Hier ist eine durchdachte Planung noch wichtiger als bei großzügigen Raumverhältnissen. Denn mit viel Planungsgeschick, smarter Technik, geschickter Wahl von Farben, Möbeln und Dekoration sowie individuellen Stauraumlösungen lassen sich nahezu alle Wünsche auch auf kleinem Raum realisieren. 

Kompakt, praktisch und gemütlich

Wer eine kleine Küche hat, muss den vorhandenen Platz ausnutzen – und zwar komplett. Hierfür ist es notwendig, dass die Küche zentimetergenau ausgemessen wird, damit kein Platz verschenkt wird. Lassen Sie die Küche am besten von einem Profi ausmessen, damit Strom- und Wasseranschlüsse ebenfalls gleich zu Beginn berücksichtigt werden können und das Aufmaß passgenau stimmt. Schließlich legen die Anschlüsse fest, wo Elektrogeräte und Spüle platziert werden müssen. Wer eine kleine Küche kauft, sollte zudem vorher überlegen, was eventuell in anderen Räumen oder im Keller ausgelagert werden kann. Beispielsweise können Sie Gefriertruhen oder -schränke besser im Keller unterbringen, Mülleimer für gelbe Säcke finden im Vorratsschrank ihren Platz. 

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Tipps für kleine Küchen auf einen Blick:

  • Singleküche optisch vergrößern: Helle Farben verleihen dem Raum mehr Licht und lassen kleine Wohnküchen optisch größer wirken. Glänzende Flächen haben denselben Effekt. 
  • Tipps, um Miniküchen einzurichten: Bringen Sie Ordnung und Ruhe in den Raum und vermeiden Sie offene Regale. Breite Auszüge und grifflose Fronten schaffen ein aufgeräumtes Ambiente. 
  • Kleine Küche optimal nutzen: Nischenschränke, Eck- oder Apothekerschränke eigenen sich, um die kleinsten Ecken der Küche optimal zu nutzen. Dreh- und Schwenkauszüge sowie Karusselllösungen sind ebenfalls gute Methoden, um platzsparend möglichst viel Stauraum zu schaffen. Ideen für sehr kleine Küchen: Hängeschränke. Haben Sie keine Scheu, auch nach oben zu planen, und nutzen Sie Ihre Wände voll aus. Damit die Küchenmöbel nicht zu dominant wirken, sollten Sie gerade bei Hängeschränken helle Farben wählen. Auch für den Eingang in Ihre Küche gibt es einen Trick: Statt einer normalen Schwingtür stellt eine Schiebetür eine gute Option dar, um für Einbauten mehr Platz zu schaffen.
  • Geräte wie Geschirrspüler gibt es auch im kompakten Maß mit 45 Zentimeter Breite. Lassen Sie sich die Gerätegrößen im Fachhandel demonstrieren. 
  • Auf eine Kochinsel muss auch in einer kleinen Küche nicht verzichtet werden und das kann sich sogar als positiv erweisen. Stellen Sie die Kochinsel mit einer Seite an die Wand – quasi als „Halbinsel“ – und sparen Sie so effektiv Platz. Zudem können Sie die Halbinsel mit einer kleinen Theke und zwei Barhockern planen und gewinnen so einen charmanten Essplatz fürs Frühstück oder den Snack zwischendurch.  
  • Um eine kleine Küche optimal einzurichten, spielt auch die Beleuchtung eine große Rolle. Neben einer Deckenleuchte sollten Sie zudem mit LED-Streifen und Unterbauleuchten arbeiten. Das erzeugt nicht nur ein elegantes Ambiente, so sind auch die Arbeitsflächen optimal ausgeleuchtet.  
  • Wenn Sie die bauliche Möglichkeit dazu haben, sollten Sie überlegen, die Küche zum Wohnraum hin zu öffnen. Das schafft einen großzügigeren Eindruck, erfordert aber mehr Ordnung und setzt einen leistungsfähigen Dunstabzug sowie leise Geräte voraus. Eine offene Küche lässt sich auch prima mit einer Theke als Essplatz bestücken, die zusätzlich dort, wo einst die Wand war, platzsparend als Raumtrenner wirkt. 

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Individuelle Einrichtungsideen auf kleinem Raum

Die meisten Einrichtungstipps für kleine Küchen beziehen sich auf die Praktikabilität. Aber eine kleine Küche planen bedeutet keineswegs, dass auf individuelle Gestaltungsmöglichkeit verzichtet werden muss. Kombinieren Sie beispielsweise weiße Möbel mit pastellfarbenen Wandtönen. Oder setzen Sie mit einer knalligen Farbe einen Akzent. Nur dunkle Farben sind für kleine Küchen passé. Der MHK-Experte Thomas Brühl, Inhaber eines Küchen-Fachgeschäftes in Berlin, rät: „Gut geplantes Mobiliar, das Ecken und tote Winkel gekonnt ausnutzt, dazu effektive Technik und eine effektvolle Beleuchtung zaubern Ihnen auch auf engem Raum im Handumdrehen ein tolles Küchenerlebnis!“ 

Platz ist in der kleinsten Küche auch zumeist für eine Sitzgelegenheit, selbst wenn Sie keine Unterbringungsmöglichkeit für einen Tisch finden. Ein Tresen mit Barhockern, der zudem als Arbeitsfläche dient, reicht für das schnelle Frühstück in jedem Fall. 

Stauraum schaffen mit ein paar Tricks:  

  • Raumwunder Schiebetür: Mit einer Glasschiebetüre als Kücheneingangstüre sparen Sie Platz und schaffen lichte Freundlichkeit. Ungenutzter Raum hinter der Türe wird so einfach wegoptimiert. 
  • Übereckspüle: Die Spüle ist ein Muss, geht aber auch im Kombiformat: Als Übereckspüle konzipiert lässt sie in jeder Miniküche Platz für mehr Arbeitsfläche. 
  • Schmale Auszüge: Tabletts, Bleche, Gewürze und andere Utensilien, die man gerne schnell zur Hand hat, verschwinden in schmalen Auszügen. Fragen Sie Ihren Fachhändler auch nach schmalen Apothekerauszügen für den Unterschrank.
  • Ausklappbarer Esstisch: Der geschickt in die Wand integrierte Esstisch sorgt für Raum in der Küche. So lässt sich auch gemeinsam kochen und wenn alles fertig ist, wird die Küche in ein gemütliches Esszimmer verwandelt.