Ratgeber

Backofen reinigen leicht gemacht

Geschmolzener Käse, verspritztes Bratenfett und eingebrannte Teigreste: Der Backofen wird von uns sehr in Mitleidenschaft gezogen. Ob täglich in Benutzung oder nur einmal in der Woche, das Gerät muss regelmäßig gereinigt werden, damit es eine konstant gute Backleistung erbringen kann. Zudem können verbrannte Essensreste zu unangenehmen Gerüchen in der Küche führen, was es zu vermeiden gilt. Im folgenden Artikel erklären wir, wie Sie den Backofen reinigen können und welche Methoden es gibt, dies gar nicht mehr tun zu müssen, sondern es der modernen Technik zu überlassen.

Backofen reinigen mit Hausmitteln

Für die Backofenreinigung gibt es im Handel verschiedenste Mittel. Vom Spray bis zum Schaum, den man über längere Zeit einwirken lassen muss, findet man alles, was Schmutz und Eingebranntes beseitigen soll. Wer die Backofenreinigung dagegen mit möglichste wenig Chemie vornehmen will, der kann Hausmittel verwenden.

5 Hausmittel, um den Backofen zu reinigen

  • Backpulver
  • Natron
  • Essig
  • Zitrone
  • Salz

Eingebranntes lässt sich beispielsweise mit Backpulver entfernen. Dazu können Sie aus Backpulver und ein wenig Wasser eine Paste anrühren, die Sie auf dem Schmutz verteilen. Für circa 30 Minuten einwirken lassen und anschließend mit einem feuchten Tuch abwischen. Wenn Sie kein Backpulver zur Hand haben, können Sie auch einfach Natron stattdessen nutzen. Mischen Sie es im Verhältnis 1:1 mit Wasser, geben es auf die Verkrustungen, lassen es 30 Minuten einwirken. Anschließend mit einem feuchten Tuch den Backofen auswischen. 

Ist der Ofen mit Fettspritzern übersät, können Sie diese mit einer Zitronensaft-Wasser-Mischung entfernen. Dafür vermischen Sie einfach etwas Zitronensaft mit Wasser, geben es in eine ofenfeste Form und stellen den Ofen auf 120 Grad. Nach kurzer Zeit verdampft die Mischung und löst das Fett an. Danach müssen Sie den Ofen nur noch feucht auswischen. Übrigens: Statt Zitronensaft können Sie auch Essigessenz nehmen. Das riecht dann nicht ganz so gut, erfüllt aber denselben Zweck. Handelt es sich nur um punktuelle Verschmutzungen, können Sie Essig mit Spülmittel vermischen, mit einem Schwamm auf die verschmutzen Stellen geben und so lange reiben, bis ein Schaum entsteht. Danach einwirken lassen und mit einem Lappen auswischen.

Den Backofen kann man auch mit Salz reinigen. Dazu muss der Backofenboden befeuchtet werden, zum Beispiel mithilfe einer Sprühflasche mit Wasser. Danach streut man das Salz auf die verschmutzten Stellen und erhitzt den Backofen auf 50 Grad, bis das Salz braun wird. Abkühlen lassen, das Salz auskehren und mit einem feuchten Lappen nachwischen, damit auch die letzten Reste entfernt werden. 

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Backofentür reinigen

Damit Sie freie Sicht auf das Gargut haben, sollten Sie nicht nur den Innenraum, sondern auch die Backofentür von Schmutz und Fett befreien. Bei vielen Backöfen lässt sich die Tür einfach abnehmen, bei einigen kann man auch die Innenschreibe entfernen. So kann man beide Scheiben getrennt voneinander mit einer Mischung aus Wasser und Spülmittel reinigen. Anschließend trocknen und mit Glasreiniger und einem fusselfreien Tuch nachreinigen, damit es streifenfrei sauber wird. Und keine Angst: Meistens lässt sich die Tür mit einem simplen Klicksystem abnehmen und wieder anbringen. Selten wird für das Abnehmen Werkzeug benötigt.

Backofen mit Selbstreinigung: Pyrolyse, Katalyse und Co.

Wer sich die Arbeit mit der Backofen-Reinigung erleichtern oder komplett sparen will, der sollte beim Kauf darauf achten, dass der Backofen mit Selbstreinigung ausgestattet ist. Die drei Systeme unterscheiden sich wie folgt: 

Die Katalyse ist die günstigste Variante, die aber immer noch viel Mithilfe von Ihnen erfordert. Der Backofen ist mit einer speziellen Beschichtung ausgestattet, die dafür sorgt, dass Fettspritzer darauf oxidieren. Essensreste oder Verkrustungen müssen Sie aber  – wie in normalen Backöfen – selbst entfernen, hier hilft die besondere Oberfläche nicht.

Eine weitere Reinigungshilfe ist die Hydrolyse. Mit diesem System lassen sich leichte Verunreinigungen entfernen. Das funktioniert über Wasserdampf und Hitze, die im Inneren des Backofens erzeugt wird. Dieser löst die Krusten an und die Verschmutzungen können mit leichtem Wischen entfernt werden.

Am effektivsten ist die Pyrolyse-Reinigung. Bei diesem Programm wird die Backofentür automatisch verriegelt und der Backofen auf bis zu 500 Grad Celsius erhitzt. Der Schmutz zerfällt so zu Asche, die einfach mit einem feuchten Tuch ausgewischt werden kann. Im Gegensatz zur Katalyse werden hier nicht nur Fette, sondern auch Backreste rückstandslos entfernt. Nachteile sind hier die höheren Anschaffungskosten und der erhöhte Stromverbrauch, da der Pyrolyseprozess bis zu drei Stunden dauern kann.

Häufige Fragen zum Backofen reinigen

Sie sollten Ihren Backofen regelmäßig reinigen, spätestens alle drei Monate. Sobald es verbrannt aus dem Backofen riecht, sollten Sie ihn reinigen, denn dann befinden sich Essensreste oder Fett darin. Diese würden permanent unangenehme Gerüche produzieren, wenn Sie den Backofen benutzen.

Sie können den Backofen mit Mitteln aus dem Handel reinigen, doch auch Hausmittel eignen sich sehr gut. Backpulver, Natron, Essig, Zitrone oder Salz können genutzt werden, um Eingebranntes und Fett loszuwerden.  

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