Ratgeber

Arbeitsplatten aus Naturstein: individuell, natürlich, robust

Gerade bei stark beanspruchten Küchen von passionierten Hobbyköchen steht und fällt die Eleganz einer Küche mit der Oberfläche der Arbeitsplatten. Küchenarbeitsplatten aus Naturstein sind dabei eine gute Möglichkeit, eine moderne, elegante Optik mit praktischen Eigenschaften des Materials zu verbinden – sofern man sich über die Vor- und Nachteile der einzelnen Steine im Klaren ist. Lesen Sie im Folgenden alles, was Sie über Steinarbeitsplatten wissen sollten.

Granit, Schiefer und Marmor sind die beliebtesten Natursteine für Küchenarbeitsplatten. Gemeinsam haben Steinarbeitsplatten, dass sie – ähnlich wie Holz – mit ihrer Oberflächenmaserung ein Stück Natur widerspiegeln und keine der anderen gleicht. Das bedeutet Individualität in höchstem Maße und ein Hingucker in der Küche – der allerdings seinen Preis hat. Zwischen 200 und 300 Euro pro Quadratmeter muss man für eine günstige Granitarbeitsplatte einkalkulieren. Damit erkauft man sich eine einzigartige Küchenoptik und gleichzeitig die spezifischen Eigenschaften des jeweilige Natursteins. Je nach Abbauregion und Steinsorte kann der Preis deutlich höher liegen. Im Küchenstudio berät man Sie gerne im Hinblick auf die verschiedenen Steinarbeitsplatten, ihre Eigenschaften und natürlich den Preis.

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Die beliebtesten Steinarbeitsplatten: Granit, Schiefer und Marmor

Unter den drei genannten Natursteinen ist Granit der mit Abstand härteste und widerstandsfähigste Stein. Er hält Temperaturen von bis zu 600 Grad stand. Ein heißer Pfannenboden oder spritzendes Nudelwasser kann diesem Stein nichts anhaben. Somit ist eine Arbeitsplatte aus Granit perfekt für alle, die in der Küche Wert auf robuste Materialien legen. Ohnehin ist dieser Naturstein durch seine massive Beschaffenheit kaum anfällig für Kratzer oder Flecken. Als zusätzlichen Schutz gegen Flecken empfiehlt es sich, die Arbeitsplatte einmal pro Jahr mit einem speziellen Imprägniermittel zu behandeln. Ein weiterer Vorteil, der für das harte Gestein spricht: Die glatte Oberfläche gestaltet das Putzen besonders angenehm, da keine Vertiefungen zu Schmutzfallen werden können. So bleibt die Steinarbeitsplatte bei geringem Aufwand lange schön.

Schiefer hat sich in den letzten Jahren zum Trendmaterial in der Küche entwickelt – nicht zuletzt durch den Einsatz von Schiefertafeln als Anrichteplatten in der gehobenen Gastronomie. Auch für Küchenarbeitsplatten wird Schiefer immer beliebter. Mit seiner rauen Struktur mit Kanten und Vertiefungen bringt der Naturstein einen schroffen Charme in die Küche und besticht in erster Linie durch einen ungewöhnlichen Look. Die unruhige Oberfläche des Steins, der bei der Verarbeitung meist gebrochen und nicht geschliffen wird, birgt allerdings auch Nachteile bei der Küchenarbeit. In den Kanten können sich Schmutzreste festsetzen und Küchenbretter können unter Umständen nicht plan aufliegen. Wer sich an diesen kleinen Nachteilen nicht stört, ist mit einer Küchenarbeitsplatte aus Schiefer gut bedient.

Marmor ist der edelste, aber gleichzeitig auch pflegeintensivste unter den Natursteinen. Ein Stein mit hohem Eleganzfaktor und Statusstrahlkraft, der allerdings deutlich weicher ist als Granit und Schiefer. Die Folge: Man muss bei der Arbeit in der Küche etwas vorsichtiger zu Werke gehen, da das Material deutlich anfälliger für Kratzer und kleine Schäden ist. Auch beim Putzen ist Vorsicht geboten: Durch die weiche Beschaffenheit ist der Stein empfindlicher bei säurehaltigen Reinigungs- und Pflegemitteln, außerdem kann Feuchtigkeit, beispielsweise Öl, leichter in den Stein eindringen und unschöne Verunreinigungen hinterlassen. Eine permanente und intensive Pflege ist somit Voraussetzung dafür, dass die Steinarbeitsplatte aus Marmor lange schön bleibt. Für alle, die Wert auf besonders pflegeleichte Materialien in der Küche legen, sind andere Steinarbeitsplatten besser geeignet.

Vor- und Nachteile einer Naturstein-Arbeitsplatte

Vorteile Nachteile
+ einzigartiges Design – vergleichsweise teuer
+ größtenteils kratz- und schnittfest – muss regelmäßig imprägniert werden
+ Naturprodukt – säureanfällig
  – Gewicht der Platte macht die Planung schwieriger

Vorsicht bei Säure

Eine Steinarbeitsplatte ist eine Investition, die sich natürlich langfristig lohnen soll. Ehe man sich für die Anschaffung einer Küchenarbeitsplatte aus Naturstein entscheidet, sollte man sich daher im Klaren darüber sei, dass die robusten Platten auch eine Schwachstelle haben: Grundsätzlich sind Natursteine anfälliger für Säureeinwirkung als Kunststoffe oder Holz. Da Säure auch in vielen Lebensmitteln lauert, sollte man bei der Pflege darauf achten, Essensreste und Flüssigkeiten so schnell wie möglich von der Küchenarbeitsplatte zu beseitigen. Egal ob Granit, Schiefer oder Marmor: Für die Reinigung einer Steinarbeitsplatte empfiehlt es sich, auf spezielle Natursteinpflegemittel zurückzugreifen, da sie in ihrer chemischen Zusammensetzung schonend auf das empfindliche Naturmaterial einwirken. Dieser zusätzliche Pflegeaufwand sollte bereits bei der Küchenplanung berücksichtigt werden, damit Sie auf lange Sicht Freude an Ihrer Arbeitsplatte haben. Wer pfleglich mit seiner Natursteinarbeitsplatte umgeht, profitiert sehr lange von einer edlen, robusten und umweltverträglichen Küchenfläche.

Häufige Fragen zu Arbeitsplatten aus Naturstein

Am weitesten verbreitet sind Arbeitsplatten aus Granit, Schiefer und Marmor. Sie überzeugen durch Haltbarkeit und individuelle Maserung.

Jede Arbeitsplatte aus Naturstein ist ein Unikat – und das hat seinen Preis. Günstige Modelle bekommt man für etwa 200 und 300 Euro pro Quadratmeter. Je nach Material und Herkunft kann der Preis aber auch deutlich höher liegen.

Im Küchenstudio wird die Arbeitsplatte exakt zugeschnitten – einschließlich etwaiger Aussparungen, zum Beispiel für die Spüle. Außerdem kümmern sich die Küchenprofis um den Einbau der Arbeitsplatte. Gerade bei Naturstein sollte man das aufgrund des hohen Gewichts den Fachleuten überlassen.

Beim Reinigen von Küchenarbeitsplatten aus Naturstein sollte auf säurehaltige Putzmittel verzichtet werden, da sie die Substanz angreifen können. Stattdessen empfehlen sich spezielle Natursteinpflegemittel. Flüssigkeiten wie Wasserspritzer sollten sofort entfernt werden, weil sich sonst Flecken bilden können.

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